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Donnerstag, 5. September 2013

Verwachst!

Doppeldeutig! Heute!

Bienen produzieren es zum Bauen. Menschen (gerade im Winter) dürfen es abbrennen:
Wachs. Per Definition u.A. bei 20grad Celsius knetbar, transparentes / opakes Aussehen aber nicht glasartig, grob- und feinkristallin ist, und ab 40grad schmilzt.

Es gibt dabei vier Haupt-Typen:
- Tierisches Wachs (z.B. Bienenwachs)
- Pflanzliches Wachs
- Synthetisches Wachs (u.A. Paraffin-basierte am Schuhcreme oder Kerzen)
- Erdwachs

Und, passend zum gestrigen Tag wird es auch in Redewendungen verwendet!

"Verwachst" bedeuted ja soviel wie: "Man hat es versaut oder nicht hinbekommen". So wie ich gestern! Sport-Blog verwachst!  Die weiße Weste wird schmutziger und schmutziger... Schade!

Freitag, 30. August 2013

Gruss aus der Steinzeit

Obwohl sie bis zu 250 kilogramm schwer, und bis zu 250 Jahre alt werden können, essen sie - anatomisch bedingt - wie Kleinkinder. Die Riesenschildkröten. Kopf im Teller, Arme danebenhängend und genüsslich quatschend. Ach kann das Leben schön sein...

*** Ein Euro in die Portokasse, verdammt! mindestens!!!

Donnerstag, 22. August 2013

La cucaracha


Spätestens seit selbigem mexikanischen Chart-Hit hat die Küchenschabe, auch Kakerlake genannt, es zu zweifelhaften Weltruhm geschafft!

Der Name - gerade im Spanischen - ist lustig, das war es dann aber schon! Wie eigentlich alles was 'kreucht und fleucht' tun sie einem überhaupt nichts und sind sogar sehr scheu, möchte dennoch kaum jemand mit Ihnen kuscheln.

Hier nun ein paar kleine Infos zu den insgeheim herrschenden Kreaturen dieser Erde:

- Es gibt sie überall! Warme und feuchte Gegenden, bzw. Umstände sind zwar bevorzugt, dennoch sind Arktis und Armtis wohl die einzigen Ecken, welche sich 'Kakerlaken-frei' nennen dürfen!

- Robustheit: Auch von Pestizidangriffen können sich erholen. Weiterhin haben sie Viecher sogar Atombombentest im 20. Jahrhundert überstanden! Respekt!

- Es gibt drei Hauptarten: Die orientalischen, germanischen und amerikanischen Schaben! Wie sollte es anders sein; die amerikanische ist die größte (bis zu 3cm lange Körper), und einzige die fliegen kann!

Typisch Amis: Größer, weiter, schneller...

Rennen können die kleinen Dinger bis zu 5,5 km/h. Da muss sich eine Omi ganz schön beeilen!

Also, wenn die Attacke zur Weltherrschaft der 'las cucarachas' droht, ab an den Nord- oder Südpol! Das wird eng, mit 9 Milliarden Menschen...

Donnerstag, 15. August 2013

Der Tag beginnt.


Der Sonnenaufgang. Tolle Erfindung. Er kündigt liebevoll den Tag an, und wenn man ihn auch noch sehen kann zwischen den Wolken, umso besser.

In diesen Tagen kommt er allerdings immer später und später. Hatten wir Ende Juni noch den längsten Tag, steuern wir derzeit der Tag-und-Nach-Geiche entgegen, also dem Tag an dem die Sonne direkt auf den Äquator strahlt. Nach dem 23.September bekommt die südliche Halbkugel von ihr dann gesteigerte Aufmerksamkeit. Bei uns kommt der Herbst. 

Bedingt durch unsere Erdkrümmung und -rotation verändert sich die Tageslänge 'sinus'- also wellenförmig über das Jahr hinweg. Während im Sommer (Juni/Juli) und im Winter (Dezember/Januar), also zu den längsten und kürzesten Tage die Länge kaum variiert, haben wir um die Tag-Nacht-Gleichen herum eine Veränderung von bis zu 4 Minuten am Tag. Das heisst zum Aufgang oder Untergang der Sonne kommt jeweils die Hälfte dieser Zeit dazu, oder geht weg.

Derzeit sind wir bei ca. 3 Minuten Variation. Jeden Tag weniger Sonne. Heute war der Sonnenaufgang um 6:03h. Morgen dann ungefähr 6:05h, übermorgen 6:06h, dann 6:08h usw... (liest sich nicht ganz regelmäßig, aber halbe Minuten anzuzeigen ist auch doof).

Tja, und rucki-zucki ist's wieder zappenduster. Und der Weihnachtsmarkt wird eröffnet. Aber das vergessen wir mal ganz schnell wieder...

Donnerstag, 8. August 2013

Army of Ducks

 
Lemminge sind manchmal nichts dagegen. Eine Ente, meistens Mama geht vorweg, der Rest der Bande läuft stumpf hinterher. Gerade im Straßenverkehr ist das ein Klassiker für den einen oder anderen Verlust auf der gefiederten Seite.
 
Aber warum machen die das? Was man in unserer Business-getriebenen Gesellschaft wohl als 'Modelling of Excellence' betrachten würde, heißt bei den Enten einfach nur 'Prägung'. Dies ist eine sensible Phase in denen sie in den ersten paar Wochen Ihren Eltern quasi alles einfach nachmachen und somit nach ca. 2 Monaten dann schon fliegen können. Enten haben auch kein Bock auf chillen im Körbchen, die klemmen sich sofort an die Hufe von Ihrem Elternteil. Meistens an deren...
 
Das spannende ist, dass sie dem Wesen alles nachmachen, welches sie zuerst sehen! Wenn es mal doof kommt und die Enteneltern mal eine andere Mission haben oder tot sind, dann könntest das auch Du sein!!
 
Lord of the Ducks. Lord of an Army of Ducks. Muhahaaaa

Donnerstag, 1. August 2013

Kampf der M-Käfer

Die klassischen 3 M's in der Käferwelt, zumindest aus meiner Jugend: Marienkäfer, Maikäfer und Mistkäfer. Genau, die Beliebtheit hat exakt diese Reihenfolge. Heute nun eine kleine Übersicht über deren typische Merkmale.

Wo hat der Maikäfer seinen Namen her?
Im April meist noch im Boden, schwirrt dieser Laub-fressende Käfer vornehmlich im Mai und Juni durch die Gegend, welch Überraschung. Das spannende ist, dass in diesen Wochen natürlich auch die Paarung angestrebt wird, welche zum Legen von 10-100 Eier führt. Nach der Ablage ist es um das Frauchen geschehen; der Mann stirbt sogar direkt nach der Begattung. Grausame Natur.

Wie alt werden Marienkäfer wirklich?
Mir den Punkten auf dem Rücken, bzw. auf den Flügeln... da war doch was, oder? Ja, da war was, und zwar, das nichts war. Die Punkte beschreiben die Gattung und überhaupt nicht das Alter. Eine Marienkäfer wird zum Beispiel mit 6 Punkten geboren, und wird sich mit der selben Anzahl auch wieder ins Grab legen. Was den Sex angeht, sind sie eindeutig im Vorteil. Die Kameraden können mehrfach und nutzen das auch aus. Los geht's mit dem Schlüpfen ebenfalls vornehmlich im Mai. Letztendlich leben Marienkäfer circa ein Jahr, inklusive Winter. Die ganz Harten machen sogar zwei Winter, ist aber eher die Ausnahme.

Futtern die Mistkäfer Mist, oder sehen die nur so aus?
Ähnlich wie Maikäfer gehör(t)en die Mistkäfer zu Unter-Familie der Blatthornkäfer. Und ja, generell futtern die wirklich Mist (Kot), meist von pflanzenfressenden Tieren. Die Brutstätte wird dann auch noch mit Kot versiegelt. Sie leben ebenfalls deutlich länger als Maikäfer. Sogar als Larven kommen schon einige Monate Lebenszeit zusammen. Geschlüpft wird klassisch im Sommer. Naja, da dampft der Mist wenigstens schön und man kann Ihn schnell erschnüffeln... Und was ist mit Sex? Keine Sorge, auch hier gibt es eine zweite Chance. Und eine dritte, eine vierte...

Fazit
Bei allen drei Käfern gibt es die verschiedensten Untergattungen, mit teils starken unterschiedlichen Merkmalen. Danke Natur, für Deine Vielfalt.

Ich weiß zwar immer noch nicht, wer den Kampf gewinnen würde (ich tippe mal auf den Mistkäfer), aber den rot-schwarz gepunkteten Marienkäfer haben wohl die meisten von uns am liebsten um sich.

**
Auch heute wieder vielen Dank an die "Ich-mach-mich-mal-eben-gefährlich-halb-schlau-Bibliothek-Wikipedia".

Donnerstag, 18. Juli 2013

Spiderman's Armee und Ihr(e) König(in)


Habt Ihr Bock auf die kleinen ekligen Viecher mit den acht Beinen? Ich finde sie zum Kxxxxx. Um nicht zu sagen gruselig? Obwohl wir in Europa bis auf ein paar Ausnahmen weitestgehend harmlose Gattungen von den kleinen Krabblern um uns haben, ist Arachnophobie oder einfach purer Ekel vor Spinnen doch sehr verbreitet! Das Gift ist mir persönlich egal, aber zu wissen, dass so eine Ding schneller in mein Hosenbein reinlaufen kann, als ich es schaffe es wegzuschnippen ist schon irgendwie komisch... Die Ausgabe auf dem Foto war recht still und hatte somit nix vor mir zu befürchten. Ich hab mich ebenfalls nett verhalten, und sie dachte anscheinend genauso (Gott sei Dank!!) Aber mit zwei Frauen in der Nähe musste ich das wohl auch irgendwie.

An anderen Stellen der Erde gibt es allerdings Spinnen, die sind nicht so einfach zu übersehen. Sie wirken kontrollierbarer aber auch ekelhafter, weil größer.

OK, und was ist nun die gefährlichste Art?

Das kann man aus verschiedenen Blickwinkeln sehen, sei es die Anzahl der Todesfälle (je mehr desto schlimmer) oder zum Beispiel die Restzeit zur Behandlung (je weniger desto schlimmer). Eine der Topkandidaten auf Platz 1 ist definitiv die Sydney-Trichternetzspinne. Sie hat den heroischen lateinischen Namen: "Atrax Robustus". Allein die Bezeichnung könnte wahrscheinlich Russel Crowe im Film Gladiator zur Aufgabe zwingen... Und der Biss ist wohl extrem stark.

Ist sie nicht niedlich? Hier mal ein kleiner visueller Eindruck (Quelle: Wikipedia) des Monsters:


 
Das Schlimme ist, dass sie sehr Menschennah vorzufinden ist, und Ihr Gift auch irgendwo "verteilen" kann, und nicht die Anzahl der Todesfälle. Glücklicherweise gibt es ein Gegenmittel, weshalb anscheinend keine oder wenige "Verluste" in letzter Zeit bekannt wurden.

Wie auch immer. Die Oper in Sydney ist bestimmt schön, aber wenn so eine Kreatur irgendwo am Stadtrand sehen würde, wäre ich zu Fuss schneller in Melbourne als die lokalen Fluggesellschaften!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Gleich oder verschieden? - Teil 1

Es gibt im Tierreich doch einige Gattungen, in denen wir gewisse Bezeichnungen, bzw. deren Namen, im alltäglichen Sprachgebrauch als Synonyme verwenden, obwohl sie gar keine sind. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Im Folgenden ein paar Aufschlüsselungen - kurz und knapp - über die Klassiker; diesmal ausschließlich recherchiert auf den Seiten von Tierchenwelt.de:

Frosch & Kröte

Die hübscheren Viecher sind definitiv die Frösche. Mit glatter Haut (Kröte = runzelig) ausgestattet und am Wasser anzutreffen (Kröte = gern auch mal im trockenen unterwegs) stehen sie im übertragenen Sinne eher für Trotteligkeit. Die Kröte hingegen, nicht wie Frösche mit Hüpfvermöge ausgestattet, ist dermaßen verbeult, dass sie bevorzugt für den Ausdruck von Hässlichkeit verwendet wird

Alligator & Krokodil

  • Alligator: kleines zerknautschtes Maul, zeigt im Ruhezustand nur die obere Zahnreihe, lebt in Süd-USA und in Teilen Chinas
  • Kroko: schmale, lange Schnauze; beide Zahnreihen sichtbar und im Rest der Welt verteilt.

Hase & Kaninchen

Ich dachte immer: Hase = groß und draussen; Kaninchen = klein und im Stall. Stimmt nur teilweise. Hasen sind größer, weniger gesellig aber auch eigenständiger. Wenn das blinde und nackte Kanickelbaby noch auf die Hilfe von Mama angewiesen ist, kann der Hase gleich von Anfang an loshoppeln. Das tun sie dann auch irgendwann, um Ihr tagein, tagaus Einzelgänger Dasein zu pflegen und meist nur zu Paarungszwecken zusammenkommen. Kaninchen leben zudem (wenn nicht bei der kleinen Louise in Kinderzimmer) in Höhlen, Hasen im Feld.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Von Oliven und Weintrauben

Was haben Früchte des Olivenbaums und der Weinrebe gemeinsam? Es gibt sie in heller sowie in dunkler Ausführung! Dabei hat wohl jeder von uns seinen eigenen Favoriten, der Auswahl sei Dank: Es kann stundenlang diskutiert werden, ob die grünlich-gelblich-weißlichen Trauben die leckersten ihrer Zunft sind, oder die verführerisch dunkelrot-bläuliche Variante (vom Wein ganz zu schweigen). Zudem gibt es auch unterschiedliche Meinungen, ob nun die grünen oder die dunklen Oliven in den Salat gehören. Was haben sie weiterhin gemeinsam? Höchstens noch ihre Größe, also die der Frucht. Das war es dann aber auch schon.

Trauben sind, wenn man sie als 'Endverbraucher' genießt, eher süßlich, Oliven säuerlich-würzig. Die einen passen gut auf einen Kuchen, in die anderen werden auch schon mal Sardellen oder Paprika hineingedrückt. 

Abgesehen davon, dass beide Früchte einen total komplexen Familienstammbaum haben, wie so fast alles in der Natur, stellt sich doch auch die Frage warum es sie jeweils in heller und dunkler Ausgabe gibt?

Beim der Weintraube, oder auch Weinbeere genannt, ist es einfach: Es gibt zwei Farben (nach denen man aber nicht offiziell kategorisiert). Obwohl die Statistiken sehr schwammig sind, und auch nicht alles erfasst wurde,  ist das Verhältnis der Anbauflächen ca. 'fifty-fifty'. Rote und weiße Trauben werden jeweils auf mehr als 2 Millionen Hektar angebaut. 

Sorten gibt es auch bei den Oliven einige, aber in hell und dunkel sind sie nicht eingeteilt. Hier ist es so, dass alle Oliven am Anfang - also unreif - grün sind, und später dann immer dunkler werden. Die Unreifen sind zwar noch recht bitter, aber indem man sie einlegt, kann man natürlich geschmacklich ein wenig spielen. Ich finde die grünen jedenfalls am besten. 90% der Oliven werden übrigens für das Herstellen von Öl verwendet. Jetzt frage ich mich noch: Kann man daraus auch Alkohol machen, wie bei der Traube?